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Umkfrage zum 3. Aufnahmelager  (Archiv) 
Archiviert: 17.02.2010
Die geplante Errichtung eines dritten Aufnahmelagers für Asylwerber polarisiert die österreichische Bevölkerung


Fast jede/r zweite ÖsterreicherIn begrüßt den Plan der österreichischen Regierung, ein drittes Aufnahmelager für Asylwerber zu errichten. Knapp die andere Hälfte der österreichischen Bevölkerung spricht sich jedoch gegen diese Pläne aus. Diese Ergebnisse resultieren aus einer repräsentativen österreichweiten telefonischen Befragung der MAKAM Market Research GmbH. Vor allem Männer, tendenziell eher jüngere Personen und jene mit höherem Bildungsstand befürworten diese Absicht.

Obwohl die Hälfte für die Errichtung eines Asylantenlagers ist, herrscht ziemliche Uneinigkeit bezüglich des möglichen Standortes

Mehr als 2 Drittel der Österreicher und Österreicherinnen haben hinsichtlich der Lage des Asylantenaufnahmelagers keine Präferenz. 10% würden dieses in Kärnten errichten, 7% im Burgenland und 6% in Wien.

Der Vorschlag, dass in jedem Bundesland ein Erstaufnahmezentrum für Asylwerber errichtet werden soll, stößt bei der Mehrheit der ÖsterreicherInnen auf Ablehnung

53% der ÖsterreicherInnen lehnen diesen Vorschlag dezidiert ab, 39% hingegen würden ihn begrüßen.

Knapp die Hälfte der österreichischen Bevölkerung möchte im Rahmen einer Volksabstimmung über den Standort des dritten Aufnahmelagers für Asylwerber entscheiden

Mehr Frauen würden eine Volksabstimmung zu diesem politisch brisanten Thema begrüßen. Auf der anderen Seite sehen 26% der ÖsterreicherInnen die Zuständigkeit in dieser Frage bei der österreichischen Bundesregierung und sogar jeder 3. männliche Staatsbürger. 14% der ÖsterreicherInnen betrachten diese Frage als Landeszuständigkeit.

Sample und Methodik:
Die Ergebnisse resultieren aus einer telefonischen Befragung von 500 Österreichern ab 15 Jahren - repräsentativ für die österreichische Bevölkerung- im CATI-Telefonstudio der MAKAM Market Research GmbH. (Befragungszeitraum 11. - 22. Jänner 2010)

redo1, 03.02.2010

Thema: k.D.

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