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BezirksPlatz Margareten - Go5.at

 

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St. Josef zu Margareten  (Archiv) 
St. Josef zu Margareten
Archiviert: 20.09.2008
Abseits von großen Denkmälern und Sehenswürdigkeiten liegt die kleine barocke Kirche St. Josef an der Schönbrunner Straße, wo Franz Schubert nicht nur vorübergehend begraben lag, sondern auch die Orgel gespielt hatte.

Neben einer kleinen Gedenktafel an der Außenmauer der Kirche erinnert auch die Schubert-Gedächtnis-Orgel, erbaut 1920 von Friedrich Deutschmann, an den Begründer der romantischen Musik zur Zeit der Wiener Klassik.
Interessant für Kunstbegeisterte sind der Armenaltar aus dem Jahr 1771 und die Fresken im Kuppelgewölbe.


Kirche St. Josef - Altar u. Schubert-Gedächtnis-Orgel
Die Bezeichnung 'St. Josef zu Margareten' erinnert an die alte Margaretenkapelle, die im Jahr 1786 abgetragen wurde. So stammt das Bild der Mater dolorosa noch aus der Kapelle des Schlosses Margareten. 1740 übernahm die Stadt Wien den Meierei-Hof (Sonnhof, nach der Familie des Grafen Sonnau) und brachte dort ein Grundspital und ein Armenhaus unter. 1745 wurde der Sonnhof zu einer allgemeinen Armenanstalt erweitert.

Zwischen 1765 und 1769 wurde das heutige Gotteshaus als neue Kirche des Armenhauses erbaut. Im April 1771 weihte Kardinal Fürsterzbischof Migazzi in Anwesenheit Maria Theresias und Josefs II. die Kirche ein.

An das Armenhaus erinnert heute noch die Inschrift über dem Eingang der Kirche:

'Den Reichen zur Mahnung
- den Armen zum Troste
- allen zum Heile'

Im Jahr 1912 wurde die Kirche durch den Anbau eines Chores vergrößert. Aus dieser Zeit stammen auch die Fresken in den Kuppelgewölben.

Der Armenaltar
wurde von Ferdinand Herzendorf von Hohenberg 1771 entworfen. Über dem Tabernakel befindet sich die barocke Pieta vom Sonnhof. Das Hochaltarbild zeigt die Heilige Familie von Bartolomeo Altomonte. Das Bild der hl. Mutter Anna stammt von Johann Gottfried Auerbach, das Bild des hl. Leonhard von Anton Maulbertsch.

Erwähnenswert ist zweifellos auch die Schubert-Gedächtnis-Orgel. Sie wurde 1920 von Friedrich Deutschmann erbaut und besteht heute wieder in ihrer ursprünglichen Konzeption. In mühevoller Kleinarbeit wurde der historische Pfeifenbestand rekonstruiert und restauriert und auf die Art und Weise musikalisch abgestimmt, die in weitestem Maße eine möglichst getreue Wiedergabe dieser Orgel aus der Wiener Klassik darstellt.

Auch die Gedenktafel rechts vom Eingang der Kirche erinnert an Franz Schubert. - Klick hier!

Webseite go5admin, 06.09.2008

Thema: k.D.

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